Die alte Generation - April 2018

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Die alte Generation!

Immer häufiger hört man die Aussprüche: „Ja, ja wir werden alt!“ Oder: „Ich kann nicht mehr so wie ich will, ich bin eben schon alt!“ In den Zeitungen lesen wir täglich, dass die Menschen viel älter werden als vor 100 Jahren und dass die Pensionen nicht sicher sind usw..
 
Gehört man mit 70+ und darüber wirklich schon zum „alten Eisen, das rostet?“ Sicherlich nicht! Aber es gibt einen Unterschied im ALT WERDEN und ALT SEIN.
 
ALT WERDEN d.h.:
- länger auf der Welt zu sein als die anderen
- sich trotzdem noch für Neuerungen wie z.B. digitale Medien interessieren und für Neues auch in der Kirche aufgeschlossen sein
- sich weiterbilden im Glauben
- auch im Alter gepflegt und modern sein
- das Leben genießen und sich freuen, dass man noch lebt
- lachen und fröhlich sein, auch wenn die „Wehwechen“ drücken, denn sie werden nicht besser, wenn man grantig ist
- versuchen, auch die „Jugend von heute“ zu verstehen. Wir waren in unserer Jugend auch nicht immer Engel.
- sich nicht ins „Altenteil“ zurückziehen sondern mit offenen Augen durch die Welt gehen
- Humor haben und über sich selbst lachen können
- und vor allem Gott danken, dass wir es so gut haben
 
ALT SEIN dagegen ist:
- Im Egoismus erstarrt sein und die Umgebung tyrannisieren
- griesgrämig sein, ewig raunzen und anderen auf die Nerven fallen
- sich im ewigen Gestern aufhalten und der „guten alten Zeit“ nachtrauern (die sicher nicht besser war)
- sich zurückziehen und meinen, sich nichts mehr gönnen zu können oder für nichts mehr nütze zu sein
- für alles, was daneben geht, Gott die Schuld geben
 
Als Christen können wir ruhig ALT WERDEN, aber wir sollten nie ALT SEIN.

Gebet um Humor:
Guter Gott, schenke mir eine gute Verdauung und auch etwas zum Verdauen. Schenke mir Gesundheit des Körpers und den nötigen Sinn dafür, ihn möglichst gut zu erhalten.
Schenke mir eine Seele, der die Langeweile fremd ist, die kein Murren, Klagen und Seufzen kennt, und lass nicht zu, dass ich mir allzu viele Sorgen mache um dieses sich breitmachende Etwas, das sich „ICH“ nennt.
Herr, schenke mir Sinn für Humor und gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mit teilen kann. Amen
(entnommen dem Gotteslob)
 
Annemarie Schermann
 
 
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