Glaubens- und Lebensraum - März 2019

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Die Pfarrgemeinde als
Glaubens– und Lebensraum

 
Eine Pfarrgemeinde ist nicht irgend eine Gemeinschaft. Sie ist an erster Stelle und wesentlich eine Glaubensgemeinschaft. Sie soll daher ein Lebens– und Glaubensraum sein, wo Menschen (Christen)
 
· sich für die christliche ‚Lehre‘ (Evangelium) interessieren;
 
· ihren Glauben festigen und vertiefen;
 
· ihr Zusammengehörigkeitsempfinden stärken;
 
· ihren Glauben zu einem wertvollen Bestandteil ihres Lebens machen.

Ein ehrgeiziges Projekt! Eine immer unfertige Aufgabe. Ein Ziel, das nur in Etappen und nur teilweise erreicht werden kann. Ein Pfarrer allein ist da überfordert. Er braucht Mitchristen, die helfen wollen, diese Aufgabe zu erfüllen.
 
Zum Beispiel Pfarrgemeinderäte, die sich gemeinsam immer wieder darauf besinnen und sich Gedanken machen, Initiativen ergreifen, andere und neuere Wege zu suchen und so irgendwie zum „Motor“ der Pfarrgemeinde werden.

Aber auch ein Pfarrgemeinderat ist überfordert, wenn es in  der Pfarrgemeinde nicht viele einzelne Männer und Frauen gibt, die bewusst in Beziehung zu Gott und zu Jesus leben wollen.

Es kommt wieder eine „starke“ Zeit für eine christliche Glaubensgemeinschaft: die „Fasten“-zeit, die Zeit in der wir uns „festmachen“ wollen in Gott und in Jesus, uns intensiver mit ihm beschäftigen, durch Gottesdienste, Aktivitäten, Gebet, persönlich und gemeinsam (zum Beispiel „Spätschicht“: eine Stunde am Abend für Gott ‚reservieren‘, gemeinsam auf ihn zugehen, bei ihm ‚verweilen‘). Oder um es mit Teresa von Avila zu sagen (siehe auch Seite 2): „Das Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt.“
 
Ich wünschen Ihnen/Euch eine intensive, innerlich starke Zeit.
 
Ihr Pfarrer
P. Julius Saeys osc
 
 
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