Aus dem PGR - Juni 2018

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Am Ende eines Arbeitsjahres werfe ich immer einen kurzen Blick zurück.

Dieses Jahr hatte schöne, aber auch traurige Tage. Manchmal war es schwierig, in Frieden – in unserer kleinen Welt, in der Familie, am Arbeitsplatz aber auch in der Pfarrgemeinde - zu leben. Auseinandersetzungen, Sticheleien sind uns nicht erspart geblieben.

Es gab Zeiten der Veränderungen, Anspannungen, aber auch Momente der Ruhe und Besinnung. Zeiten, in denen wir glücklich waren und Gott nahe gekommen sind. Einige erlebten auch die Bitternis des Alleinseins, weil sie einen lieben Menschen verloren haben oder krank waren. Leid und Freud lagen oft sehr eng beisammen und manche aufbauenden Worte, manches offene Ohr wurde gerade im richtigen Moment geschenkt. Und aus einem Gefühl der Dankbarkeit wuchs Freude und Zufriedenheit. Gott war trotz alldem, was uns widerfahren ist, bei uns.

In wenigen Tagen beginnt der Urlaub, und wir werden uns erholen, ausspannen, den Stress loslassen. Diese freie Zeit dient uns als Chance, neue Zuversicht und neue Kraft für das kommende Arbeitsjahr zu finden. Vielleicht ist es uns dann möglich, Begegnungen mit anderen Augen zu sehen und Menschen so zu nehmen wie sie sind.

Doch eines sollten wir sicher im Urlaub nicht tun: „Gott auf Urlaub schicken!“
Einen schönen und erholsamen Sommer und ein freudiges Wiedersehen im September wünscht
Annemarie Schermann
 
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