Warum beten? - Juni 2019

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

 

Warum beten ?
 

 
Das alles Entscheidende für uns Christen ist nicht, dass wir alles über den Glauben wissen, sondern ob wir in einer realen, lebendigen Beziehung zu Gott leben. Es geht da nicht nur um den Kopf: Beziehung ist immer auch Herzenssache. Ein ganz wichtiger Weg, um diese Beziehung lebendig zu halten und immer zu vertiefen ist das Beten. Wer nicht betet, glaubt auch nicht (mehr) an Gott. Gott wird für ihn fremd, steht nur am Rande seines Lebens, verschwindet total im Hintergrund. Er lebt auf die Dauer, als ob es Gott nicht gibt.
 
Ich habe einmal verschiedene Aussagen über das Beten gesammelt (ohne noch sagen zu können, wer es gesagt hat):
 
 
¨ Die Krise unseres Gebetslebens besteht darin, dass unser Verstand voll von Gedanken über Gott sein mag, während unser Herz fern von ihm bleibt..
 
¨ Gebet ist das Gespräch des Menschen mit Gott. Es ist die geheimnisvollste und intimste Verbindung, die der Mensch mit dem Herrn des Weltalls aufnimmt. Er redet ihn aus der Herzensnähe mit du an, und er sagt ihm alles, was ihn drückt, ihn bewegt und beglückt. (W.Linden-berg)
 
¨ Sprechen wir zu Gott, ohne zuerst still geworden zu sein, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir am Ende ein reines Selbstgespräch führen und auf keine Weise mit Gott in Verbindung treten.
 
¨ Die Frucht des Schweigens ist das Gebet; die Frucht des Gebetes ist der Glaube; die Frucht des Glaubens ist die Liebe.” (Mutter Teresa)
 
¨ Beten heißt, sich darüber freuen, von Gott angeredet zu sein und ihm antworten zu können.
 
¨ Was der Atem für das Leben ist, ist das Beten für den Glauben.
 
Ich wünsche Ihnen Freude am (täglichen) Beten.
 
Ihr Pfarrer
 P. Julius Saeys osc
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü