Aachener Dom - Okt 2020

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Aachener Dom

RUBRIK: Dome in Europa

 

Der Aachener Dom: Beginn mit Karl dem Großen

Bild von Trevor Huxham, Flickr

„Außergewöhnlich an der Weltkulturerbestätte Aachener Dom ist seine 1200-jährige Baugeschichte, wobei der karolingische Zentralbau mit der gemauerten Kuppel natürlich der überragende Baukörper ist. Im Oktogon stehend kann man 1200 Jahre Gottesverehrung förmlich spüren.“

Helmut Maintz, Dombaumeister

 

Besonderes Augenmerk verdient die in das erste Viertel des elften Jahrhunderts datierte Pala d’oro (ital. Für „Goldaltar“). Diese als Antemensale - Frontplatte vor dem Altar als Sonderform des Antependiums (= bestickter Vorhang) - verwendete getriebene Goldblecharbeit ist die Schmuckseite des  Hauptaltars.

Der Aachener Dom, die Pfalzkapelle Karls des Großen, ist ein künstlerisches und architektonisches Meisterwerk. Er gilt als Symbol der Einigung und des Wiederaufstiegs Westeuropas nach dem Ende des Römischen Reiches.
Der heutige Dom wurde als Palastkapelle Karls des Großen zwischen 793 und 813 erbaut und nur ein Jahr nach Fertigstellung zum letzten Ruheort des Kaisers. Die Zeitgenossen erklärten die Pfalzkapelle zu einem Wunder der Baukunst - halb göttlich, halb menschlichen Ursprungs. Mit seinen Säulen aus griechischem und italienischem Marmor, den Bronzetüren und dem großen - inzwischen verlorenen - Mosaik in der Kuppel galt der Dom von Anfang an als außergewöhnliche künstlerische Schöpfung und als erster Kuppelbau nördlich der Alpen seit der Antike. Das heutige Mosaik stammt aus dem Jahr 1880/1881. Der Kirchenbau stellt auch heute noch ein außergewöhnliches Beispiel für Kapellen im julianischen Stil dar.


Bild von Trevor Huxham, Flickr

Copyright j.Steinbrecht/KNA

Auszüge von der Homepage des Aachener Doms

Der Bau der Kapelle des Kaisers in Aachen symbolisierte die Vereinigung des Westens und seine geistige und politische Erneuerung unter der Ägide Karls des Großen. Über einen Zeitraum von 600 Jahren wurden im Aachener Dom 30 deutsche Könige gekrönt.

In dieser Rubrik wird je nach Verfügbarkeit jeden Monat ein neues berühmtes kirchliches Monument in Europa vorgestellt.
Erwin Hipfinger




 
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