Interview - Jänner2020

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Interview mit der
Pünktlichkeit
 

R(edaktion):
 
Liebe Pünktlichkeit ich wollte dich schon lange interviewen., denn du bist seit Anfang an ein fixer Bestandteil unserer Pfarrgemeinde. Ich frage dich also: Wie definierst du dich eigentlich?
 
P(ünktlichkeit):
Laut Wikipedia definiere ich mich als exaktes Einhalten eines vereinbarten Termins oder einer Verabredung. Ich werde in unserer Gesellschaft mit Verlässlichkeit und Höflichkeit verbunden. Ich bin ein Zeichen von Disziplin, guten Manieren und Wertschätzung dem Gastgeber gegenüber. Unpünktlichkeit gilt als unhöflich und eine Verspätung, die eine gewisse Toleranzgrenze überschreitet, kann als Beleidigung und Respektlosigkeitwahrgenommen werden.
 
R: Was wird von dir eigentlich erwartet?
 
P: Es wird von mir erwartet, dass ich darauf achte, dass Verabredungen. geschäftliche Termine, Verkehrsmittel, Kino- und Theatervorstellungen zum genannten Zeitpunkt beginnen und auch die Gottesdienste in der Pfarrgemeinde.

R: Warum sind denn beim Besuch des Gottesdienstes doch immer einige, die dich nicht beachten?
 
P: Ja natürlich kann jedem etwas dazwischenkommen, wie verschlafen, der Wecker hat nicht geläutet (weil er bereits 3 x auf snooze gestellt wurde) oder man will das Zeitungslesen beim Frühstück nicht unterbrechen, die Frage was soll ich anziehen usw. Viele haben ja nur ein paar Schritte zur Kirche, na und so beeilt man sich halt nicht so. Es wird schon reichen! Aber ist es nicht doch eine Unhöflichkeit gegenüber Gott, wenn man mich nicht beachtet?

R: Liebe Pünktlichkeit, ich danke dir für das Interview, das in der Faschingszeit entstanden ist.  Ob es ernst genommen wird, hängt nicht an dir.
 
Annemarie Schermann
 
 
 
 
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