Dome in Europa - Februar 2021

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Dome in Europa

Die Kathedrale von Dresden
Die Kathedrale ist der jüngste Barockbau Dresdens. Mit ihrer Grundfläche von fast 4.800 Quadratmetern ist sie zugleich der größte Kirchenbau Sachsens.

In der Gruft der katholischen Kathedrale St. Trinitatis am Schlossplatz befinden sich 49 Sarkophage der Wettiner Kurfürsten und Könige sowie deren Verwandten. Hier ruht auch das Herz von August dem Starken. Die Hofkirche wurde zwischen 1739 und 1755 von dem italienischen Architekten Gaetano Chiaveri im Barockstil errichtet.

Im Gegensatz zur inneren Ausstattung der Kirche ist das geistige Programm des Kirchenäußeren erhalten geblieben.


 

                                                                                  Heiligenstatuen der Attika

Kathedrale mit Theaterplatz




Der italienische Bildhauer Lorenzo Mattielli (1688 - 1748) schuf in den Jahren 1738 bis zu seinem Tod die 74 Heiligenstatuen und die vier allegorischen Figuren Glaube, Hoffnung. Liebe und Gerechtigkeit am Turm, an den Fassaden und auf den Balustraden. Vollendet wurde dieses gewaltige Werk von seinem Sohn Francesco bis 1752 hauptsächlich mit den Statuen am Turm. Sie bestimmen mit einer Größe von 3.50 Meter das äußere Bild der Hofkirche. Als Material bediente sich Mattielli des Cottaer Sandsteins, der in der Sächsischen Schweiz gebrochen wird.

Von den somit 78 Figuren wurden bei der Bombardierung der Kirche am 13. Februar 1945 viele Statuen, vor allem die der obersten Attika, total zerstört oder bis zur Unkenntlichkeit beschädigt. Die Restaurierung bzw. Neuanfertigung vieler Figuren wurde im Jahr 2002 abgeschlossen. Seit 1980 ist die Hofkirche Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen. Zur kostbaren inneren Ausstattung gehören die Rokokokanzel Permosers, das Altargemälde von Mengs und eine Silbermannorgel.

Gekürzter Artikel von der Homepage der Pfarre Dresden - erstellt durch

Erwin Hipfinger



 
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