Gemeindeleben - Februar 2021

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Gemeindeleben


Diese Pandemie hat das Leben in der Pfarrgemeinde ziemlich beeinträchtigt: Praktisch alle Treffen und Aktivitäten wurden gestrichen. Sogar die Sonntagsgottesdienste. Deswegen haben wir verschiedene Sonntagsgottesdienste über Video-Konferenz organisiert. Erfreulicherweise haben 35-45 Personen daran teilgenommen. Leider konnten diejenigen nicht teilnehmen,  die  nicht   über die technischen Mittel dafür (Computer) verfügten. Wird das „Folgen“ für die Zukunft haben? Auf jeden Fall ist das für uns alle ein Anlass, über die Bedeutung des Pfarrlebens für unser Christsein nachzudenken.

Mir scheinen folgende Gedanken wichtig zu sein:
* „Jemand muss Erfahrungen im Glauben machen, er muss erfah- ren, wie schön es sein kann, an Gott zu glauben. Wie gut es ist, zu einer Glaubensgemeinschaft zu gehören. Dann wird er sich für den Glauben interessieren. Dann wird er Christ bleiben.“

* „Die Gemeinde ist eine Versammlung von Menschen, die gemeinsam von Gott betroffen sind und um solcher Betroffenheit willen gemeinsam Gott feiern.“

* „Wir sollen die Pfarrgemeinde als jenen Lebensbereich verstehen, in der Gott konkret erfahrbar wird. Damit Gemeinde als Gemeinschaft erfahren wird, bedarf es einer lebendigen Kommunikation unterein- ander und eines “Klimas der Sym- pathie”.

Daraus folgt: Es ist die Aufgabe einer christlichen Pfarrgemeinde ....
- Menschen für die christliche Lehre zu interessieren;
- den Glauben zu festigen;
- das Zusammengehörigkeitsempfinden der Gemeinde zu stärken;
- den Glauben zu einem wertvollen Bestandteil des Lebens zu machen.

Aber auch jedes einzelne Mitglied der Pfarrgemeinde soll sich ehrlich fragen: „Was tue ich dafür, dass ich mit anderen Menschen in meiner Pfarre gut verbunden bin und wir uns gegenseitig im Glauben unterstützen?“

Ihr Pfarrer
P. Julius Saeys osc




 
 
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