Wann sind wir eine christliche Gemeinde? - Oktober 2021

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Wann sind wir eine christliche Gemeinde?

 

Was macht uns zu einer christlichen Gemeinde? Wann dürfen wir uns so nennen?

1. Wenn wir unseren Glauben an Gott und an Jesus „verkünden“. D.h. Gott/Jesus "zur Sprache" bringen, indem wir miteinander sprechen über das, was Jesus gesagt und getan hat und was all das für unser persönliches Leben heute bedeutet. Es geht auch um den Austausch unserer Glaubenserfahrungen. Überlegen wir einmal: Wann haben wir das letzte Mal mit anderen (innerhalb und außerhalb der Familie) über Gott/Jesus geredet?

2. Wenn wir unseren Glauben an Gott und an Jesus „feiern“. Hier hat die Eucharistiefeier am Sonntag einen zentralen Platz. Wir wenden uns bewusst und ausdrücklich an Gott/Jesus, indem wir uns durch Gebete, Lieder und Handlungen an ihn wenden, ihn


loben, ihm danken und bitten und indem wir auf das hören, was er uns (durch die Worte der Bibel) zu sagen hat.

3. Wenn wir unseren Glauben an Gott und an Jesus „praktizie-ren“, durch Taten der Liebe. Das ist gemeint mit "Caritas". So zeigen wir in der Praxis, dass wir an Gott/Jesus glauben und uns deswegen umeinander kümmern. Caritas heißt nicht nur "Menschen in Not" helfen. Es ist ein liebevoller Umgang miteinander. "Seht, wie sie einander lieben", sagten Außenstehende von den ersten Christen.

Verkünden-Feiern-Praktizieren gehören zusammen. Danach können wir beurteilen, ob wir eine "christliche Gemeinde" sind oder wenigstens unterwegs sind, eine zu werden.

Ihr Pfarrer
P. Julius Saeys osc



 
 
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